Die Europäische Union prüft erneut das Ausmaß der Standortverfolgung von Google, da Bedenken hinsichtlich der Verfolgung außerhalb des Standorts geäußert wurden.
Wie von Bloomberg berichtet, sagte die irische Datenschutzkommission, dass "die im Rahmen der Bedenken aufgeworfenen Fragen die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung von Standortdaten durch Google und die Transparenz im Zusammenhang mit dieser Verarbeitung betreffen".
Diese Bedenken konzentrieren sich auf Google und andere Unternehmen, die Informationen über die Einkaufs- und Pendelgewohnheiten der Nutzer, die sexuelle Orientierung und die politischen Zugehörigkeiten sammeln.
Die irische Datenschutzkommission ist die Behörde für die Allgemeine Datenschutzverordnung (DSGVO) der EU, die Einzelpersonen die Kontrolle über ihre eigenen Daten gibt und verlangt, dass die Datenerfassung mit Zustimmung und aus legitimen Gründen erfolgt.
Da die DSGVO alle EU-Bürger weltweit schützt, unterliegen amerikanische Unternehmen wie Google, Facebook und Amazon den Anforderungen und Strafen.
Diese neue Untersuchung ergänzt eine Liste von 20 laufenden Untersuchungen, die bei vielen großen Technologieunternehmen durchgeführt werden, darunter Googles Muttergesellschaft Alphabet, Facebook, Twitter, Tinder und Apple.
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Anfang 2019 wurde Google wegen Verstößen gegen die DSGVO mit einer Rekordstrafe von 50 Millionen Euro belegt.
Einige argumentieren jedoch, dass dies immer noch nicht ausreicht, um den Suchriesen in Schach zu halten.
Die DSGVO-Regulierung könnte zu einer Strafe von vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes eines Unternehmens führen, was bedeutet, dass Google möglicherweise mit einer Geldstrafe von Milliarden wegen eines hinreichend schwerwiegenden Verstoßes belegt wird.








